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Drohne gecrasht - Was nun?

02.08.21

Eure Drohne liegt jetzt in irgendeinem Feld oder hängt in einem Baum? Wie findet ihr sie jetzt wieder?

Im Optimalfall sollte man natürlich einen Verlust vorbeugen. Zum Beispiel mit einem GPS Modul und dem GPS Rescue Mode. Dazu haben wir auch schon ein Video gemacht.

Vorbereitung ist alles: Route planen, Akku und Reichweite richtig einschätzen. Aber trotzdem kann es passieren, dass ihr mit eurer FPV Drohne unterwegs seid und plötzlich das Video oder die Verbindung zur Fernsteuerung abreißt, obwohl ihr sonst alles im Griff hattet. Das kann jederzeit und jedem passieren.

In unserem Video mit Nils aka BlueRC versuchen wir, eine verloren gegangene Drohne wieder zu finden.

Tipp Nummer 1 von Nils: Beeper Buzzer

Die Einfachste und beste Methode: ihr wisst grob, wo eure Drohne abgestürzt. Sobald ihr in der Nähe der vermuteten Absturzstelle seid, aktiviert den Beeper Modus an der Funke. Wer keinen externen Beeper an der Drohne, “piepsen” die Motoren.

Wer keinen Beeper aktiviert oder verbaut hat, kann im Notfall auch kurz die Drohne armen. Aber bitte nicht zu lang, da der Regler und die Motoren sonst erheblichen Schaden nehmen können. Ist der Akku allerdings durch den Absturz vom Copter getrennt, funktioniert diese ethode nicht.

Aber dafür gibt es Beeper mit eingebauten Akkus, was eine der besten Methoden ist eine verlorene Drohne zu finden. Diese Beeper funktionieren für bis zu 30 Stunden und werden wie ein Beeper ohne Akku angeschlossen und benutzt. Und der eingebaute Akkus lädt sich automatisch auf wenn ein Flugakku verbunden ist.

Der VIFLY Finder 2 ist ein intelligenter Drohnen-Buzzer, Selbstversorgend durch eigenen Lipo, und funktioniert auch wenn der Flugakku ab ist. Buzzer ist so programmiert, dass er mit allen Flugsteuerungen kompatibel ist, um FPV-Quad und Empfänger für RC-Flugzeuge zu unterstützen. Es ist keine zusätzliche Einstellung erforderlich. Das zu verbindende Gerät wird automatisch erkannt. Sobald der Flugakku allerdings getrennt wird, piepst der Beeper für 40 Sekunden auf einer leise, danach geht er dann auf die volle Lautstärke. Durch die sehr helle blaue LED könnt ihr eure Drohne auch im Dunkeln noch finden!
Intelligent gelöst: Wenn es schon komplett Dunkel ist, geht dieser Beeper in einen Standby-Modus, um Energie zu sparen und fängt erst bei Sonnenaufgang wieder an zu piepsen.

Tipp Nummer 2 von Nils: Richtantennen

Ihr habt Richtantennen (Patch, etc.) an der Brille oder Funke? Dann könnt ihr diese nutzen, um die grobe Richtung zu ermitteln. Dafür dreht ihr euch auf der Stelle bis ihr das beste Signal empfangt. Geht dann in die Richtung und wiederholt das Ganze bis ihr näher dran seid.

Wenn ihr zum Beispiel ein TBS Fusion Empfangsmodul nutzt, könnt ihr auch dessen Ortungsfunktion nutzen. Diese funktioniert ebenfalls am besten mit Patchantennen und gibt euch audiovisuelle Hinweise, wo der Copter wahrscheinlich liegt.

Tipp Nummer 3 von Nils: GoPro

Was viele vielleicht nicht wissen: hat der Akku hat sich von der Drohne getrennt könnt ihr die GoPro trotzdem nutzen, um die Drohne zu finden.
Das funktioniert natürlich nur, wenn ihr euch in der Nähe der GoPro befindet. Unsere Empfehlung: stellt das Band der GoPro auf 2,4Ghz ein. So habt ihr mehr Reichweite. Außerdem interferiert die 5,8Ghz Übertragung der GoPro nicht mit dem Videosignal eurer Brille. Ein weniger offensichtlicher Trick ist der GoPro Orten Modus. In den Einstellungen der Kamera kann GoPro Orten ausgewählt werden. Hierdurch fängt die GoPro an zu piepsen.

Tipp Nummer 4 von Nils: DVR Aufnahmen

Um die Drohne zu Orten, kann auch auf die Aufnahmen von der Brille, also das DVR, zurückgegriffen werden - vorausgesetzt die Brille unterstützt dies.
Habt ihr also beim Flug die Aufnahme laufen lassen und zusätzlich ein ein GPS Modul im Copter verbaut, könnt ihr euch im OSD die Koordinaten anzeigen lassen. Schaut ihr nun die Aufnahme an, könnt ihr die letzten lesbaren Koordinaten ermitteln, um an dieser Position eure verlorene Drohne zu suchen.
Aber auch ohne GPS Modul, kann die DVR Aufnahme auch selbst schon helfen.
Wenn ihr euch die Aufnahme genau anguckt, könnt ihr die letzte Position heraussuchen und versuchen das Terrain wieder zu finden.

Tipp Nummer 5 von Nils: 2. Drohne

Falls die restlichen Tipps nicht funktioniert haben, haben wir noch einen letzten Tipp für euch: Ihr wisst ungefähr, wo die Drohne abgestürzt ist? Dann versucht das Terrain bei Google Maps zu finden.

Ihr habt noch eine weitere Drohne? Vorzugsweise eine Kamera-Drohne wie zum Beispiel die DJI Mini 2? Dann nutzt diese, um eure verlorene Drohne zu suchen. Natürlich geht das nicht immer, aber jede weitere Möglichkeit eure Drohne zu finden ist besser als gar nichts.

Fazit:

Der beste Tipp ist und bleibt eine vernünftige Vorbereitung! Sei es mit einem GPS Modul, einem Beeper oder auch einfach mit einer guten Planung!




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