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HOWTO: Lithium Polymer Akku

21.06.17

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LiPo (Lithium Polymer Akku)

Lithium Polymer Akkus (LiPo) sind im Alltag kaum weg zu denken. Wir finden sie in Handys, PC´s und unter anderem auch im Modellbau. Sie spenden dem Gerät Energie und das über einen weiten Zeitraum. Lithium Polymere Akkumulatoren sind nicht nur nützlich sondern auch gefährlich. Aus dem Grund ist die richtige Handhabe ein wichtiger Teil dieses Leitfadens.

Optischer und technischer Check

Der richtige Umgang fängt schon bei Erhalt des LiPo´s an. Bevor der Akku in das Modell eingebaut und genutzt wird, sollte man den LiPo auf diverse Schäden begutachten. Ein guter LiPo sollte optisch bei Erhalt keine Schäden vorweisen. Zu Schäden gehören unter anderem aufgeblähte, eingedrückte und/oder beschädigte Zellen. Nach dem optischen Check folgt der technische Check.
Hier für wird jede einzelne Zelle durchgemessen. Diese sollte optimal bei Ankunft zwischen 3,75V – 3,85V pro Zelle betragen. Der Abstand zwischen der niedrigsten Spannung und der höchsten Spannung der Zelle sollte nicht höher als 0,05V (50mV) betragen. Diesen Check führt man optimaler Weise mit einem Multimeter oder falls nicht vorhanden mit einem LiPo- Checker durch.
Der LiPo Checker sollte vorher auf korrekte Funktion überprüft werden.

Ladevorgang

Bevor der LiPo jetzt das erste Mal geladen wird, muss dringend darauf geachtet werden, dass man nur ein Ladegerät nutzt, welches für die Nutzung von LiPo´s zugelassen ist.Viele Hersteller empfehlen vor der ersten Inbetriebnahme den Akku 2-3 Zyklen hoch und runter zu laden um den optimalen Wirkungsgrad beim ersten Flug (wie z.B bei Modellflugzeugen) zu gewährleisten. Hier ist es ratsam den Akku mit 1C auf zuladen. 1C entspricht bei einem 2700mAh Akku 2,7A und danach zu entladen.

Benutzung des Lithium Polymer Akkus

Nachdem man den LiPo auf maximal 4.2V pro Zelle geladen hat (HV-LiPos 4.35V pro Zelle) geht es auch schon an die Nutzung des Akkus. Aber auch hier gibt es vieles zu beachten. Der LiPo sollte entsprechend der Leistung des Modells angepasst sein. Ein zu niedrig angesetzter Akku (C-Rate beachten) führt meist zur Beschädigung des LiPos.  Ein tiefen entladener LiPo kann die Zellen des Akkus zerstören. Meist ist dies Bemerkbar am Zellendrift.

Lagerspannung

Nicht nur bei Erhalt oder bei Benutzung des LiPo´s gibt es Spielregeln, sondern auch beim lagern der Zellen. Ein Lithium Polymere Akku ist nur „sicher“ wenn er nach der Benutzung in Lagerspannung versetzt wird. Der Akku muss bei einer Zellspannung von 3.75-3.85V pro Zelle gelagert werden. Ein aufgeladener Akku oder ein tiefen entladener Akku kann die Zellen des LiPo´s unwiderruflich zerstören.

Fazit

Es gibt vieles zu beachten, hält man sich jedoch an die Spielregeln wird man eine Zeit lang Spaß haben mit dem LiPo. 200 Aufladezyklen sind meist drin ohne Qualitätsverlust

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