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DJI O4 Wide Air Unit: Das lang ersehnte Weitwinkel-Upgrade

29.06.26
DJI O4 Wide Air Unit: Das lang ersehnte Weitwinkel-Upgrade

Die digitale FPV-Welt hat durch das DJI O4 Übertragungssystem einen massiven Leistungssprung erlebt: gestochen scharfe Bilder, extrem niedrige Latenzen und eine felsenfeste Verbindung. Mit der leichten DJI O4 Air Unit (oft auch als Standard/Lite bezeichnet) brachte DJI ein echtes Leichtgewicht (nur 8,2 Gramm) auf den Markt, das besonders für Micro-Drohnen, Whoops und Einsteiger konzipiert wurde. Doch viele Freestyle- und Cinematic-Piloten vermissten bei der Standard-Kamera eines: ein wirklich weites Sichtfeld (FOV).

Hier gehts zur DJI O4 Wide

Die Lücke wird geschlossen: Bühne frei für die "Wide" Air Unit!

Genau hier setzt die neue DJI O4 Wide Air Unit an. Sie ist als direktes Upgrade der klassischen Air Unit entwickelt worden und hat ein entscheidendes Ass im Ärmel: Ein ultraweites Sichtfeld von satten 159° (im 4:3-Format).

Damit schlägt sie die perfekte Brücke in der aktuellen O4-Familie:

  • Die Kompakte (O4 Air Unit): Ideal für 2-Zoll-Builds, Rennkopter und absolute Leichtgewichte mit starkem Fokus auf pure Agilität.
  • Das Kraftpaket (O4 Wide Air Unit): Bietet die gleiche kompakte und leichte Bauweise, paart diese aber mit einem gigantischen 159°-Ultraweitwinkel-Sichtfeld. Perfekt für alle, die in engen Lücken oder bei weiten Freestyle-Flügen maximale Immersion und Übersicht suchen, ohne schweres Gepäck zu montieren.
  • Das Pro-Modell (O4 Air Unit Pro): Für größere Rigs (ab 3 Zoll bis hin zu X8 Cineliftern), die mit einem größeren 1/1,3-Zoll-Sensor, 4K/120fps und bis zu 130 Mbit/s Bitrate kompromisslose High-End-Cine-Qualität verlangen.

Die Highlights der DJI O4 Wide Air Unit: Das Beste aus zwei Welten

Die neue DJI O4 Wide Air Unit schließt gekonnt die Lücke zwischen der klassischen Standard-Variante und dem kompromisslosen Pro-Modell. Sie übernimmt das federleichte Design und die kompakten Maße der Standard-Air-Unit, paart diese jedoch mit einem entscheidenden Upgrade für anspruchsvolle Piloten. Der größte Kritikpunkt vieler Freestyle- und Cinematic-Piloten an der ersten O4-Generation war das vergleichsweise schmale Sichtfeld. Mit der Wide-Version reagiert DJI exakt auf dieses Feedback: Das Sichtfeld (FOV) wächst im 4:3-Format auf satte 159°. Dadurch ist deutlich mehr vom Rahmen und der direkten Umgebung im Bild zu sehen. Das sorgt für ein extrem immersives Fluggefühl und gibt das nötige Vertrauen, um selbst durch engste Lücken zu zirkeln, ohne den Überblick zu verlieren. Trotz des weiten Winkels bleibt der verbaute 1/2-Zoll CMOS-Sensor erhalten, der gestochen scharfe Bilder liefert und Onboard-Aufnahmen in 4K/60fps ermöglicht. So lässt sich auf kleinen Koptern das Gewicht einer zusätzlichen Action-Cam problemlos einsparen.

Trotz des breiteren Sichtfelds müssen Piloten keinerlei Abstriche bei der leistungsstarken O4-Übertragungstechnologie machen. Das System funkt mit einer maximalen Signalreichweite von bis zu 10 Kilometern (nach FCC-Standard) beziehungsweise im EU-Raum mit einer hervorragenden, felsenfesten Verbindung. Die Live-Ansicht wird mit bis zu 60 Mbit/s übertragen und in flüssigen 1080p bei 100 Bildern pro Sekunde auf den Goggles dargestellt. In Kombination mit der DJI Goggles 3 (im Rennmodus) funkt die Air Unit zudem mit einer minimalen Latenz von gerade einmal 20 Millisekunden.

Während die Pro-Variante mit über 30 Gramm Gewicht und deutlich größeren Abmessungen eher für 5-Zoll-Rigs oder Cinelifter konzipiert ist, bleibt die Wide Air Unit kompromisslos auf Leichtbau getrimmt. Das Sendemodul misst 30 × 30 × 6 Millimeter und die Kamera 20,5 × 14 × 20,5 Millimeter. Zusammen bringt es das System auf 13,3 Gramm, wodurch es sich perfekt für Micro-Drohnen, Whoops, Zahnstocher-Drohnen (Toothpicks) und minimalistische Leichtgewichts-Builds eignet. Darüber hinaus verfügt die Wide-Version genau wie das Standard-Modell über einen 23 GB großen integrierten Speicher, der Videoaufnahmen direkt auf der Drohne sichert. Im direkten Vergleich bietet die Standard-Air-Unit mit 8,2 Gramm zwar den ultimativen Gewichtsvorteil für kleinste 2-Zoll-Rahmen, muss sich aber mit einem kleineren Sichtfeld begnügen. Die Pro-Air-Unit wiederum spielt ihre Stärken mit einem größeren 1/1,3-Zoll-Sensor, 4K/120fps-Aufnahmen sowie einer noch geringeren Latenz von 15 Millisekunden in der 3-Zoll-Klasse und darüber hinaus aus. Die Wide Air Unit positioniert sich damit als ideale, kompromisslose Allround-Lösung für den anspruchsvollen Freestyle- und Micro-Piloten.

  DJI O4 Air Unit Pro DJI O4 Wide Air Unit DJI O4 Air Unit (Lite)
Sichtfeld (FOV) 155° 159° Bis zu 117,6°
Gewicht

Ohne Kamera: Ca. 15,6 g
Mit Kamera: Ca. 32 g
Antenne: Ca. 2,1 g/Stk.

Ohne Kamera: Ca. 5,1 g
Mit Kamera: Ca. 13,3 g
Antenne: Ca. 0,75 g

Ohne Kamera: Ca. 5,1 g
Mit Kamera: Ca. 8,2 g
Mit Kamera und Objektivhalterung: 9,2 g
Antenne: Ca. 0,75 g

Reichweite 15 km (FCC), 8 km (CE) 10 km (FCC), 6 km (CE) 10 km (FCC), 6 km (CE)
Latenz 15 ms 20 ms 20 ms
Auflösung und Framerate (Videoübertragung) 1080p Full HD, 100fps 1080p Full HD, 100fps 1080p Full HD, 100fps
Auflösung und Framerate (Videoaufzeichnung) 4K, 120fps 4K, 60fps 4K, 60fps
Bitrate (Videoaufzeichnung) 130 MBit/s 100 MBit/s 100 MBit/s
Farbmodus

Normal
D-LOG M

Normal Normal
Sensor 1/1,3" CMOS-Sensor 1/2" CMOS-Sensor 1/2" CMOS-Sensor
Eingangsspannung 7,4 – 26,4 Volt 3,7 – 13,2 Volt 3,7 – 13,2 Volt
Integrierter Speicher 4 GB (erweiterbar per microSD) 23 GB 23 GB
Kompatible Produkte

DJI Goggles 3, DJI Goggles N3 und DJI FPV Fernsteuerung 3
DJI Goggles 2, DJI Goggles Integra und DJI FPV Fernsteuerung 2

DJI Goggles 3, DJI Goggles N3 und DJI FPV Fernsteuerung 3
DJI Goggles 2, DJI Goggles Integra und DJI FPV Fernsteuerung 2

DJI Goggles 3, DJI Goggles N3 und DJI FPV Fernsteuerung 3
DJI Goggles 2, DJI Goggles Integra und DJI FPV Fernsteuerung 2

Unterstützte Betaflight Version

4.3.0 und höher

4.3.0 und höher

4.3.0 und höher

Größe (L × B × H)

Air Unit: 33,5 × 33,5 × 13 mm
Kamera: 25,55 × 20 × 23,30 mm
Koaxialkabel: 130 mm

Sendemodul: 30 × 30 × 6 mm
Kamera: 20,5 × 14 × 20,5 mm

Air Unit: 30 × 30 × 6 mm
Kamera: 13,44 × 12,36 × 16,50 mm
Koaxialkabel: 50 mm

Einbau der DJI O4 Wide

Da die O4 Wide Air Unit mit 13,3 Gramm etwas schwerer ist als die klassische Standard-Air-Unit (die lediglich 8,2 Gramm auf die Waage bringt), spielt das Thema Vibrationen und Dämpfung eine nicht zu unterschätzende Rolle für ein ruhiges Flug- und Aufnahmeergebnis. Sollte im Betrieb – insbesondere bei aktivierter elektronischer Bildstabilisierung – ein störender Rolling-Shutter-Effekt (Wackeln oder sogenannte Jello-Effekte im Bild) auftreten, liegt das meist an einer ungünstigen Übertragung von mechanischen Schwingungen des Rahmens auf das Kameragehäuse. Um dem entgegenzuwirken, sollte zunächst die schwingungsdämpfende Konstruktion zwischen der Kamera und dem Drohnenrahmen überprüft und gegebenenfalls weicher ausgelegt werden. Zudem empfiehlt es sich, den Festsitz der Schrauben zu kontrollieren, mit denen die Kamera am Kopter montiert ist. Aufgrund des erwähnten Gewichtsunterschieds benötigt die Wide-Variante übrigens eine etwas weichere Dämpfungsstruktur als das schwere Pro-Modell, um exakt dieselbe vibrationsfreie Bildruhe zu erreichen.

Die Kamera der DJI O4 Wide hat andere Maße als die der O4 (Lite). Glücklicherweise ist der Lochabstand mit 16mm identisch geblieben.

Für wen ist die neue Wide Air Unit die perfekte Wahl?

Mit der Einführung der DJI O4 Wide Air Unit hat DJI das Ökosystem sinnvoll komplettiert und die Lücke zwischen der federleichten Standard-Variante und dem kompromisslosen Pro-Modell geschlossen. Doch welche Version passt nun am besten in deinen Kopter?

  • Die klassische DJI O4 Air Unit (Standard/Lite): Mit federleichten 8,2 Gramm bleibt sie die erste Wahl für absolute Minimalisten, winzige 2-Zoll-Whoops und kompromisslose Rennkopter, bei denen jedes Zehntelgramm über Sieg oder Niederlage entscheidet.
  • Die neue DJI O4 Air Unit Wide: Sie ist der absolute "Sweet Spot" für die breite Masse der FPV-Piloten. Wer Micro-Drohnen, Toothpicks oder leichte 3-Zoll-Freestyle-Rigs fliegt, bekommt hier endlich das immersive 159°-Weitwinkel-Sichtfeld, das man für präzise Manöver und das Zirkeln durch enge Lücken braucht. Mit 13,3 Gramm ist sie unwesentlich schwerer, bietet aber dank des integrierten 23-GB-Speichers die Möglichkeit, butterweiche 4K/60fps-Aufnahmen direkt auf dem Kopter zu sichern – ganz ohne störendes Action-Cam-Gewicht.
  • Die DJI O4 Air Unit Pro: Das High-End-Kraftpaket für größere Rigs ab 3 Zoll, Cinelifter oder professionelle Film-Drohnen. Sie glänzt mit einem riesigen 1/1,3-Zoll-Sensor, 4K/120fps, erweiterbarem microSD-Speicher und einer nochmals reduzierten Latenz von 15 Millisekunden.

Hier gehts zur DJI O4 Wide

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur DJI O4 Wide Air Unit

Welche Hauptvorteile bietet die DJI O4 Wide Air Unit im Vergleich zur Standard-Version?

Die DJI O4 Wide Air Unit ist eine direkte Weiterentwicklung der klassischen Air Unit. Ihr wichtigstes Upgrade ist das auf 159° erweiterte Sichtfeld (FOV), das ein deutlich breiteres und immersiveres Fluggefühl ermöglicht, ohne dass der Kopter dabei stark an Gewicht zulegt.

Für welche Drohnen-Modelle und Größen ist die Wide Air Unit geeignet?

Dank ihrer kompakten Maße und des federleichten Gewichts von 13,3 Gramm ist das System ideal für Micro-Drohnen, Whoops, Toothpicks sowie leichte Freestyle-Builds bis zu einer Größe von 3 Zoll ausgelegt.

Welche Flugsteuerungs-Firmware wird unterstützt?

Die DJI O4 Air Unit-Serie – einschließlich der Wide-Variante – unterstützt herstellerseitig Betaflight ab Version 4.3.0 sowie INAV ab Version 8.0.1 und jeweils alle neueren Versionen.

Können Videos direkt auf der Air Unit aufgezeichnet werden?

Ja, die Wide Air Unit verfügt über einen 23 GB großen integrierten Speicher. Damit lassen sich hochauflösende Videoaufnahmen in 4K/60fps direkt auf dem Kopter sichern, wodurch das Mitführen einer separaten Action-Cam überflüssig wird.

Was ist zu tun, wenn nach dem Verbinden mit den DJI Goggles nur das Live-Bild, aber keine OSD-Informationen zu sehen sind?

Sollte die Telemetrie (On-Screen-Display) fehlen, muss überprüft werden, ob der Videoübertragungskanal korrekt eingestellt ist und ob das OSD in den Videoübertragungseinstellungen der Brille oder des Flugcontrollers aktiviert wurde.

Was muss bei Vibrationen im Flug oder Rolling-Shutter-Effekten (Jello) beachtet werden?

Mechanische Schwingungen können sich vom Rahmen auf das Kameragehäuse übertragen. Da die Wide-Version mit 13,3 Gramm etwas schwerer ist als das 8,2 Gramm leichte Standard-Modell, benötigt sie eine entsprechend weichere vibrationshemmende Dämpfungsstruktur sowie fest angezogene Schrauben, um ein absolut ruhiges Bild zu gewährleisten.

Wie wird die Air Unit aktiviert?

Das Sende- bzw. Übertragungsmodul muss für die initiale Inbetriebnahme und Aktivierung zwingend über die Flugsteuerung oder den Flugakku mit Strom versorgt werden.

Welchen Lochabstand haben die Gewinde der DJI O4 Wide Kamera?

Der Lochabstand der Gewinde der DJI O4 Wide Kamera beträgt 16mm.

 




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